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Dienstag, 8. Juli 2014

Mein liebstes Frühstück- Porridge

Seitdem ich einige Zeit in Schottland gelebt habe, bin ich dem dortigen Frühstück absolut verfallen. Ich liebe Rührei in allen Varianten (auch mit Würstchen, Speck und vor allem Baked Beans), doch das ist für mich eine Frühstückvariante, die ich aus Zeitgründen nur am Wochenende oder an Feiertagen zelebrieren kann. 
Porridge dagegen, das ich auch während meines Schottlandaufenethalt kennengelernt habe, geht für mich tag ein tag aus und dank meiner Mikrowelle, ist dieses Mahl auch unter Zeitdruck möglich. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass Porridge mein fast täglicher Begleiter seit ungefähr drei Jahren ist und ich habe immer noch nicht das Gefühl es nicht mehr essen zu können. Ich denke das liegt vor allem an den vielen Abwandlungen die beim Porridge möglich sind und Porridge mich sehr lange sättigt und trotzdem nicht müde macht. Nur so nebenbei ab und zu gibt es auch Brot oder normales Müsli werktags, aber eher mit dem Hintergrund, dass ich mir denke ich kann doch nicht immer dasselbe essen. Ihr seht, bringt mir Porridge und ich bin glücklich :) 

Zutaten für 1 Person:
5-7 El Haferflocken
1/4- 1/5L Milch
Obst nach Belieben
Honig/ Ahornsirup zum Süßen
Zimt nach Belieben

Haferflocken in eine Schüssel geben, mit Milch gut bedecken (es sollten keine Haferflocken mehr zu sehen sein, dann ist es die richtige Menge Milch). In der Mikrowelle bei höchster Stufe für 1-2 Min aufkochen lassen (abhängig von der Stärke der Mikrowelle) bis ein schlonziger Haferbrei entstanden ist. Sollte der Brei zu fest sein, einfach noch etwas kalte Milch dazugeben und etwas Rühren. Einen guten Schuss Ahornsiruo oder Honig zum süßen dazugeben und mit Obst servieren.
Im Bild habe ich Erdbeeren und Kirschen genommen, aber folgende Kombinationen kann ich auch empfehlen:
-getrocknete Cranberries und weisse Schokolade
-1 Banane mit Honig und Zimt
- 1 Apfel mit Zimt und Rosinen
- Blaubeeren
- Brombeeren
- Trauben (kernlos)
- Pfirsich
 

Mittwoch, 16. April 2014

Meine neuen Lieblingsbrownies

Da meine liebe Mitbewohnerin letzte Woche Geburtstag hatte, musste natürlich ein würdiger Geburtstagskuchen her. Ehrlich gesagt muss ich sagen, dass das Anfang ein etwas schwierigeres Unterfangen war, ein passendes Rezept zu finden. Einerseits liebe ich zwar Kuchen, bin aber nicht so ein begeisterter Bäcker derselbigen und ich bin deshalb, in den seltenen Fällen wenn ich einen Kuchen backen will, eigentlich immer erschlagen von der Auswahl. Andererseits musste das Rezept auch noch einige Bedingungen erfüllen: erstens muss es ohne Küchenmaschine oder Rührgerät machbar sein und zweitens sollte der Kuchen auch länger haltbar und leicht zu transportieren sein, da nicht so ganz sicher war, wann und wo er verzehrt wird. 
Tja schlussendlich wurden es dann Brownies/ Browniekuchen in einer Springform aus Mangel einer rechteckigen Form. Das Rezept habe ich selbst zusammengestellt, da ich mit den vorhandenen Rezepten nicht zufrieden war und ich möchte mich ja nicht selber loben, aber die Brownies waren einfach fantastisch. Saftig und nicht zu süß, einfach oberlecker mit den gerösteten Walnüssen und den Kirschen....



Zutaten für eine Springform (26cm):
200g dunkle Schokolade von guter Qualität
200g Butter
4 Eier
20g Kakao
80g Mehl
1TL Backpulver
100g Zucker
1 gr. Glas Kirschen (750g Inhalt/ 350g Abtropfgewicht)
50g Walnüsse

Ofen auf 180°C vorheizen.
Schokolade im Wasserbad mit der Butter schmelzen. Kischen abtropfen lassen. Walnüsse klein hacken und mit Mehl, Kakao, Zucker und Backpulver vermischen. Die geschmolzene Schokolade kurz etwas abkühlen lassen, damit die Eier bei Zugabe nicht gerinnen. Währenddessen die Springform mit Backpapier auskleiden und die Kirschen darin verteilen. Eier zugeben und mit einer Gabel unter die Schokolade rühren. Die Mehl/Nussmischung langsam unter ständigem Rühren zugeben, damit keine Klümpchen entstehen. Dann die Masse auf den Kirschen gleichmäßig verteilen und für 25min in den Ofen. 
Um zu testen, ob die Brownies durch gebacken sind, mit einem Zahnstocher an verschiedenen stellen in den Teig stechen. Sollte kein Teig am Zahnstocher hängen bleiben, sind die Brownies fertig.