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Donnerstag, 10. Juli 2014

Überbackene rote Beete

Wie ihr wohl nach dem jetzt zweiten rote Beete Rezept innerhalb einer Woche unschwer erkennen könnt, ich bin süchtig :) Im Moment kaufe ich fast jede Woche frisch auf dem Markt einen "Bund" von den jungen rote Beete und erfreue mich jedes Mal wieder. Nachdem ich noch eine Knolle übrig hatte und heute sowieso alleine war, gab es eine neue Version: überbackene rote Beete
Wie auch schon bei letzten Mal, ich mag die vorgegarten Knollen aus der Kühltheke nicht sehr gerne, deshalb beziehe ich rote Beete immer frisch und gare sie dann selbst (45min- 1Std in Salzwasser dünsten).




Zutaten für 1 Person:
1 gegarte Knolle rote Beete
1/4 Zwiebel
50g Ziegenkäse
100g Sauerrahm
Salz, Pfeffer

Die Knolle halbieren und aushöhlen. Das Ausgehöhlte klein schneiden und in eine Schüssel geben. Gehackte Zwiebeln hinzufügen und mit dem Sauerrahm eine Masse herstellen. Diese mit Salz und Pfeffer abschmecken und in die beiden rote Beete Hälften füllen. Sollte es zuviel Masse sein, den Rest entweder aufbewahren oder noch um die Hälften in die Auflaufform geben (siehe Foto). Mit zerbröseltem Ziegenkäse garnieren und bei 200°C eine halbe Stunde in den Ofen geben, bis der Ziegenkäse einen braunton angenommen hat und knusprig ist.

Dienstag, 8. Juli 2014

Mein liebstes Frühstück- Porridge

Seitdem ich einige Zeit in Schottland gelebt habe, bin ich dem dortigen Frühstück absolut verfallen. Ich liebe Rührei in allen Varianten (auch mit Würstchen, Speck und vor allem Baked Beans), doch das ist für mich eine Frühstückvariante, die ich aus Zeitgründen nur am Wochenende oder an Feiertagen zelebrieren kann. 
Porridge dagegen, das ich auch während meines Schottlandaufenethalt kennengelernt habe, geht für mich tag ein tag aus und dank meiner Mikrowelle, ist dieses Mahl auch unter Zeitdruck möglich. Ich muss ja ehrlich zugeben, dass Porridge mein fast täglicher Begleiter seit ungefähr drei Jahren ist und ich habe immer noch nicht das Gefühl es nicht mehr essen zu können. Ich denke das liegt vor allem an den vielen Abwandlungen die beim Porridge möglich sind und Porridge mich sehr lange sättigt und trotzdem nicht müde macht. Nur so nebenbei ab und zu gibt es auch Brot oder normales Müsli werktags, aber eher mit dem Hintergrund, dass ich mir denke ich kann doch nicht immer dasselbe essen. Ihr seht, bringt mir Porridge und ich bin glücklich :) 

Zutaten für 1 Person:
5-7 El Haferflocken
1/4- 1/5L Milch
Obst nach Belieben
Honig/ Ahornsirup zum Süßen
Zimt nach Belieben

Haferflocken in eine Schüssel geben, mit Milch gut bedecken (es sollten keine Haferflocken mehr zu sehen sein, dann ist es die richtige Menge Milch). In der Mikrowelle bei höchster Stufe für 1-2 Min aufkochen lassen (abhängig von der Stärke der Mikrowelle) bis ein schlonziger Haferbrei entstanden ist. Sollte der Brei zu fest sein, einfach noch etwas kalte Milch dazugeben und etwas Rühren. Einen guten Schuss Ahornsiruo oder Honig zum süßen dazugeben und mit Obst servieren.
Im Bild habe ich Erdbeeren und Kirschen genommen, aber folgende Kombinationen kann ich auch empfehlen:
-getrocknete Cranberries und weisse Schokolade
-1 Banane mit Honig und Zimt
- 1 Apfel mit Zimt und Rosinen
- Blaubeeren
- Brombeeren
- Trauben (kernlos)
- Pfirsich
 

Freitag, 9. Mai 2014

Spaghetti all' pomodori

Da ich gestern nach der Arbeit, noch zwei ganz liebe Freunde von mir getroffen habe, musste es mal wieder schnell gehen. Da ich absoluter Pasta-Fan bin und immer sehr begeistert wie lecker auch schnelle und ultraeinfach Gerichte sein können, gab es eines meiner absoluten Lieblinge der italienischen Küche. Absolut wichtig bei diesem Rezept sind, dass die einzelnen Zutaten von sehr guter Qualität sind, da es ja nicht viele sind und man dadurch wirklich alles rausschmeckt.
Buon appetito!


Zutaten für 2 Personen:
250g Spaghetti
100g reife Cocktailtomaten, halbiert
1/2 Knoblauchzehe
1-2 Handvoll Basilikum, grob gehackt
gutes Olivenöl
Parmesan 

Spaghetti in Salzwasser al dente kochen und in einem Sieb abtropfen lassen. In den Nudeltopf nun einen guten Schuss Olivenöl geben und erhitzen. Die Knoblauchzehe entweder sehr klein gehackt hinzugeben oder wer den Luxus einer Knoblauchpresse besitzt, den Knoblauch direkt in den Topf pressen. Die halbierten Cocktailtomaten hinzugeben und kurz mitbraten bis sie etwas Saft verlieren und weich aber noch bissfest sein. Den gehackten Basilikum hinzugeben und dann die Nudeln nochmal dazu und gut vermischen. Als Letztes gut Salzen und Pfeffern und die Nudeln auf den Tellern verteilen. Mit entweder geriebenem Parmesan oder mit Parmesanhobel (mit einem Sparschäler oder Käsehobel schneiden) garnieren.Wer möchte kann das ganze noch mit Olivenöl beträufeln.

Freitag, 2. Mai 2014

Fix fertig Feierabend

Nachdem ich über Ostern Besuch aus der Heimat bekommen habe und damit auch wieder meine Läger mit deutschen Lebensmitteln auffüllen konnte, mussten vor allem die schnell verderblichen Sachen wie Maultaschen schnell aufgebraucht werden. Das kam mir diese Woche sehr gelegen, da ich sowieso nicht viel Zeit und Muße hatte zu kochen und dieses Gericht in ungefähr 15 Min auf dem Tisch stand.


Zutaten für 1 Person:
300g Packung Gemüsemaultaschen
1/4-1/2 Zwiebel
etwas Öl
1 Mozzarella
Salz, Pfeffer

Zwiebeln klein schneiden und anschwitzen. Maultaschen in Würfel schneiden und in einer großen Pfanne/ Wok knusprig anbraten. Zwiebeln dazu geben und kurz vorm Servieren den gewürfelten Mozzarella darüber geben und würzen.

Mittwoch, 9. April 2014

Flammkuchen italienischer Art

Nachdem ich zur Zeit im Exil hause, habe ich beschlossen, heute zumindest etwas halbwegs Deutsches auf den Tisch zu bringen. Auch wenn das Elsass und die Grenzregion doch immer noch etwas von meiner Heimat entfernt sind, liebe ich Flammkuchen über alles. Am Besten ist er natürlich mit Federweißen, aber den kann ich hier leider nicht erstehen. Dadurch, dass der Flammkuchen sowieso nicht mehr ganz stilecht ist, dachte ich mir warum nicht auch gleich den ganzen Belag etwas ummodeln :) Die Kapern habe ich nur auf der Hälfte des Blechs verteilt, da es ja Leute geben soll die Kapern nicht so abhaben können. Ich kann mich jedenfalls nicht entscheiden welche Seite mir besser geschmeckt hat.


 
Zutaten für 2 Personen/ ein Blech:
Teig
300g Mehl
150mL Leitungswasser
3 EL Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen, aber eigentlich fällt mir gerade ein Olivenöl würde noch viel besser passen)
Prise Salz

Belag
1 Becher Schmand oder Sauerrahm
1 Mozzarella
200g Tomaten
1-2 Handvoll Oliven
1 kleine Handvoll frischen Basilikum
Salz und Pfeffer
 Nach Belieben 1 TL Kapern pro halbes Blech

Backofen auf 250°C vorheizen.
Alle Zutaten für den Teig miteinander vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf das Blech legen (dank des Öls im Teig, war es bei mir nicht notwendig das Blech zu fetten oder mit Backpapier auszulegen).
Schmand auf dem Teig verteilen und Salzen und Pfeffern. Tomaten, Oliven (und Kapern) klein schneiden und auf dem Schmand verteilen, gefolgt von dem klein geschnittenen Mozzarella und als Topping dem gehackten Basilikum. Noch einmal Salzen und Pfeffern und dann für ungefähr 20 min im Ofen backen bis der Teig beginnt braun zu werden.