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Sonntag, 14. September 2014

Miesmuscheln im Weißweinsud

Gestern Abend gab es ein echtes Schmackofatz-Essen und zwar habe ich das erste Mal Muscheln in meinem Leben gekocht. Da ich das Meer vor der Haustüre habe, wurden die Muscheln frisch auf dem Markt gekauft und damit sich das Ganze auch richtig lohnt, habe ich 4 Freunde von mir als Testpersonen eingeladen. Dazu haben wir Tomaten- und Olivenbrot ebenfalls frisch vom Markt und verschiedene Cremes und frische Oliven gegessen, sodass man auch gut den leckeren Muschelsud auftunken konnte. Wobei ich mir einen frischen grünen Salat auch sehr gut dazu vorstelle.


Für 5 Personen:
2kg Miesmuscheln
5 Schalotten
7 Zehen Knoblauch
1/4L Weißwein (Sauvignon Blanc)
1 Bund Petersilie
2EL Butter
4EL Olivenöl

Die Muscheln in kaltes Wasser geben und mit einem Kochlöffel vorsichtig umrühren. Achtung die Muscheln leben noch, das heißt aufsteigende Luftblässchen sind total normal und auch dass manche Muscheln geöffnet sind. D.h. sie sind im Ruhestatus durch vorsichtiges Klopfen der Muschel gegen den Schüsselrand sollte sie sich schließen. Das Wasser immer wieder wechseln, bis es klar bleibt. Die Muscheln putzen, d.h. den Bart mit einem Messer säuberlich entfernen (für mich war es am Besten die Finger mit dem entfernten Bart in eine Schüssel mit Wasser zu tunken, damit man wieder saubere Hände für die nächste Muschel hat). Dann noch ein paar Mal das Wasser wechseln um Sandreste in den Muscheln zu vermeiden und im Wasser lassen. Butter und Olivenöl bei mittlerer Stufe erhitzen und Knoblauch und Schalotten darin dünsten. Die Muscheln in einem Sieb abtropfen lassen. Dann das Ganze mit Weißwein ablöschen und die Hälfte des Petersil hinzufügen. Anschließend direkt die Muscheln in den Topf geben und bei hoher Stufe mit Deckel 5 Min kochen/dämpfen lassen. Immer Mal wieder umrühren. Den restlichen Petersil hinzufügen und noch einmal mit offenem Deckel 2 Minuten ziehen lassen und immer Mal wieder umrühren. Anschließend auf den Tellern servieren und mit dem Muschelsud übergießen. Frisches Brot und eventuell grünen Salat dazu reichen. Nach dem Kochen geschlossene Muscheln sollten nicht gegessen werden!

Freitag, 18. Juli 2014

Pangasiusfilet mit Feldsalat und Erdbeeren

Um wieder auf meine wöchentliche Fischration zu kommen, gab es heute ein gebackenes Pangasiusfilet mit Feldsalat. Dem Feldsalat habe ich Erdbeeren zugefügt, eine Kombination die ich dieses Jahr für mich entdeckt habe.  Auf dem Foto könnt ihr auch noch eine Spinatbeilage sehen, mit der bin ich aber noch nicht so zufrieden, weshalb es dazu mal einen Post später gibt, wenn das Ganze optimiert wurde.

Zutaten für eine Person:
1 Pangasiusfilet
1 Ei
200g Mehl
Sonnenblumenöl zum Anbraten
100g Feldsalat
50g Erdbeeren
gutes Olivenöl
Salz, Pfeffer

Ei auf einem flachen Teller verquirlen und das Mehl auf einen zweiten flachen Teller verteilen. Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Pangasiusfilet erst in der verquirlten Eimasse wenden und dann auf den Mehlteller heben und ebenfalls gut wenden. Den panierten Fisch in die heiße Pfanne mit Öl gleiten lassen und auf beiden Seiten goldbraun braten. Währenddessen den Salat auf dem Teller anrichten und mit kleingeschnittenen Erdbeeren verfeinern. Mit Olivenöl etwas beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den fertigen Fisch neben dem Salat anrichten und servieren.

Dienstag, 15. Juli 2014

Feldsalat mit Büffelmozzarella

Heute gabe es mal wieder etwas zum Reinsetzen. Nach den langen WM Wochen mit viel Fastfood und doch auch mehr Bier als sonst (es mussten ja schließlich alle Deutschland und Niederlande Spiele angeschaut werden), hatte ich mal wieder richtig Lust auf einfach einen Salat. Da ich noch einige Tiefkühlerbsen hatte und frisch Feldsalat gekauft hatte gab es gerade das erste Mal in meinem Leben einen Büffelmozarella.

Zutaten für 2 Personen:
250g Feldsalat
4 El Tiefkühlerbsen
100g Cocktailtomaten
2 Büffelmozarella
1 El süßer Senf
2 El Orangensaft
2 El Olivenöl
Salz, Pfeffer

Feldsalat waschen, putzen und auf den Esstellern drapieren. Die Büffelmozarella in die Felsalatnester setzen und kreuzweise einschneiden. Tomaten waschen und klein schneiden. Gemeinsam mit den Erbsen auf dem Salat und den Mozarella verteilen. Das Dressing (Senf, Öl, Orangensaft, Salz, Pfeffer) in einer kleinen Schüssel anrühren und über die Salate geben.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Überbackene rote Beete

Wie ihr wohl nach dem jetzt zweiten rote Beete Rezept innerhalb einer Woche unschwer erkennen könnt, ich bin süchtig :) Im Moment kaufe ich fast jede Woche frisch auf dem Markt einen "Bund" von den jungen rote Beete und erfreue mich jedes Mal wieder. Nachdem ich noch eine Knolle übrig hatte und heute sowieso alleine war, gab es eine neue Version: überbackene rote Beete
Wie auch schon bei letzten Mal, ich mag die vorgegarten Knollen aus der Kühltheke nicht sehr gerne, deshalb beziehe ich rote Beete immer frisch und gare sie dann selbst (45min- 1Std in Salzwasser dünsten).




Zutaten für 1 Person:
1 gegarte Knolle rote Beete
1/4 Zwiebel
50g Ziegenkäse
100g Sauerrahm
Salz, Pfeffer

Die Knolle halbieren und aushöhlen. Das Ausgehöhlte klein schneiden und in eine Schüssel geben. Gehackte Zwiebeln hinzufügen und mit dem Sauerrahm eine Masse herstellen. Diese mit Salz und Pfeffer abschmecken und in die beiden rote Beete Hälften füllen. Sollte es zuviel Masse sein, den Rest entweder aufbewahren oder noch um die Hälften in die Auflaufform geben (siehe Foto). Mit zerbröseltem Ziegenkäse garnieren und bei 200°C eine halbe Stunde in den Ofen geben, bis der Ziegenkäse einen braunton angenommen hat und knusprig ist.

Sonntag, 6. Juli 2014

Rote Beete Kaltschale

Nach etwas längerer Durststrecke letzten Monat in dem ich einfach sehr, sehr viel zu tun hatte, gibt es nun mal wieder einen Eintrag hier. Eigentlich waren hier heiße Temperaturen angesagt für das gesamte Wochenende, doch dank heftigsten Regen in den letzten Stunden hat sich das schöne Wetter nur bis heute Mittag gehalten. Passend zu der Wettervorhersage, habe ich mir fest vorgenommen, nun endlich mal eine rote Beete Kaltschale zu machen, die schon ewig auf meiner to cook Liste steht. Nach längerem Überlegen, habe ich diesen Plan nun auch trotz der kühleren Temperaturen gemacht und ich muss sagen, es hat sich absolut gelohnt. Rote Beete sind sowieso toll, das habe ich ja wohl schon öfters erwähnt und da es Sonntag ist und meine wöchentliche Fischportion noch nicht erreicht wurde, gab es eine Kombination mit Räucherlachs.
Wobei ich mir das ganze auch sehr gut mit einem mit Zitronengras verfeinerten Garnelenspiess vorstellen kann oder auch einfach ein Blätterteig Käsestick. Die Suppe wird es auf jeden Fall nun öfters geben.
Ich habe dazu frische rote Beete verwendet und sie in Salzwasser ungefähr 45 min gegart bis sie weich waren. Man kann aber genauso gut vorgegarte rote Beete aus dem Kühlregal benutzen.


Zutaten für 2 Personen:
1,5-2 rote Beete (abhängig von der Größe)
1 Becher griechischer Joghurt
125g Sauerrahm
400g Magerjoghurt
1/2 Salatgurke
1/2 Bund Dill
2 El Apfelessig
Salz, Pfeffer
 2 Scheiben Räucherlachs nach Belieben

Grob klein geschnittene rote Beete und Salatgurke in den Standmixer geben, Joghurt und Sauerrahm dazu und pürieren. Klein gehackten Dill hinzufügen. Zum Schluss die Suppe mit Apfelessig, Salz und Pfeffer abschmecken und mit kleingeschnittenem Lachs und etwas Dill servieren.

Freitag, 2. Mai 2014

Fix fertig Feierabend

Nachdem ich über Ostern Besuch aus der Heimat bekommen habe und damit auch wieder meine Läger mit deutschen Lebensmitteln auffüllen konnte, mussten vor allem die schnell verderblichen Sachen wie Maultaschen schnell aufgebraucht werden. Das kam mir diese Woche sehr gelegen, da ich sowieso nicht viel Zeit und Muße hatte zu kochen und dieses Gericht in ungefähr 15 Min auf dem Tisch stand.


Zutaten für 1 Person:
300g Packung Gemüsemaultaschen
1/4-1/2 Zwiebel
etwas Öl
1 Mozzarella
Salz, Pfeffer

Zwiebeln klein schneiden und anschwitzen. Maultaschen in Würfel schneiden und in einer großen Pfanne/ Wok knusprig anbraten. Zwiebeln dazu geben und kurz vorm Servieren den gewürfelten Mozzarella darüber geben und würzen.

Mittwoch, 9. April 2014

Flammkuchen italienischer Art

Nachdem ich zur Zeit im Exil hause, habe ich beschlossen, heute zumindest etwas halbwegs Deutsches auf den Tisch zu bringen. Auch wenn das Elsass und die Grenzregion doch immer noch etwas von meiner Heimat entfernt sind, liebe ich Flammkuchen über alles. Am Besten ist er natürlich mit Federweißen, aber den kann ich hier leider nicht erstehen. Dadurch, dass der Flammkuchen sowieso nicht mehr ganz stilecht ist, dachte ich mir warum nicht auch gleich den ganzen Belag etwas ummodeln :) Die Kapern habe ich nur auf der Hälfte des Blechs verteilt, da es ja Leute geben soll die Kapern nicht so abhaben können. Ich kann mich jedenfalls nicht entscheiden welche Seite mir besser geschmeckt hat.


 
Zutaten für 2 Personen/ ein Blech:
Teig
300g Mehl
150mL Leitungswasser
3 EL Öl (ich habe Sonnenblumenöl genommen, aber eigentlich fällt mir gerade ein Olivenöl würde noch viel besser passen)
Prise Salz

Belag
1 Becher Schmand oder Sauerrahm
1 Mozzarella
200g Tomaten
1-2 Handvoll Oliven
1 kleine Handvoll frischen Basilikum
Salz und Pfeffer
 Nach Belieben 1 TL Kapern pro halbes Blech

Backofen auf 250°C vorheizen.
Alle Zutaten für den Teig miteinander vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig auf Backblechgröße ausrollen und auf das Blech legen (dank des Öls im Teig, war es bei mir nicht notwendig das Blech zu fetten oder mit Backpapier auszulegen).
Schmand auf dem Teig verteilen und Salzen und Pfeffern. Tomaten, Oliven (und Kapern) klein schneiden und auf dem Schmand verteilen, gefolgt von dem klein geschnittenen Mozzarella und als Topping dem gehackten Basilikum. Noch einmal Salzen und Pfeffern und dann für ungefähr 20 min im Ofen backen bis der Teig beginnt braun zu werden.